Der Alltag in den TrainingswohnungenDer Alltag in den Trainingswohnungen

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Der Alltag unserer Schützlinge in den Trainingswohnungen

In den Trainingswohnungen organisieren die Jugendlichen ihren Alltag zunehmend selbstständig. Eine 24-Stunden-Betreuung ist zu diesem Zeitpunkt nicht mehr zielführend. Doch selbstverständlich kommen unsere Pädagogen täglich zu Besuch.

Das Leben in den Wohnungen ist vergleichbar mit dem Miteinander in einer Wohngemeinschaft und damit ein realistisches Training für die Jugendlichen. Die Wohnungen befinden sich in ganz normalen Wohngebieten in ganz normalen Mehrfamilienhäusern. Die Jugendlichen und jungen Erwachsenen müssen sich aufeinander einstellen und Kompromisse schließen, um ihren Alltag zu bewältigen. Hierbei erhalten sie tatkräftige Unterstützung seitens unserer pädagogischen Betreuer, jedoch immer mit der Prämisse der Verselbstständigung. Denn die Jugendlichen sollen ihr Leben Schritt für Schritt in die eigenen Hände nehmen.

Verlässliche Tagesstruktur

Durch die vorangegangene Betreuung - zum Beispiel im DRK JUMA-Haus Kempen - haben die Jugendlichen und jungen Erwachsenen eine verlässliche Tagesstruktur erfahren und gelernt, selbst Verbindlichkeiten einzuhalten. Dies ist für ihren Verselbstständigungsprozess enorm wichtig.

In den Trainingswohnungen erstellen unsere Schützlinge ihre Tagesstruktur bereits selbst. Dabei müssen sie alle persönlichen Herausforderungen und Rahmenbedingungen (z. B. Schule/Ausbildung, Arzt- oder Amtstermine) berücksichtigen und zunehmend Verantwortung übernehmen, denn in den Trainingswohnungen gibt es keine Rund-um-die-Uhr-Betreuung, -Vorgabe und -Kontrolle seitens der Betreuer mehr. Dieser Schritt in ein selbstständiges Leben findet natürlich in individuell angepassten und vereinbarten Stufen statt und wird seitens der Betreuer begleitet.    

Gemeinsam erwachsen werden

Das Leben in einer Wohngemeinschaft erfordert natürlich auch Absprachen mit den Mitbewohnern, zum Beispiel was die Reinigung der Gemeinschaftsräume, die Nutzung der Waschmaschine oder das (gemeinsame) Kochen betrifft. Im Idealfall klären die Jugendlichen solche Absprachen des täglichen Lebens untereinander. Sollte es hierbei jedoch zu Schwierigkeiten kommen, geben unsere pädagogischen Betreuer selbstverständlich Unterstützung.