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Wir sind umgezogen!

Unsere stationäre Gruppe wohnt seit März im DRK JUMA-Haus Kempen.

 

 

Das DRK Trainingskarten-Konzept

Persönlichkeitsentwicklung und Verselbstständigung messbar machen

Kontakt

DRK-Jugendhilfe Westfalen-Lippe gGmbH

DRK JUMA-Haus Kempen
Buttermarkt 4
47906 Kempen

E-Mail:
jugendhilfedrk-westfalen.de

Das tägliche Leben im DRK JUMA-Haus Kempen

Jugendliche und Erzieher beim Essen am Tisch.
Foto: Roland Duddek

Das Leben im DRK JUMA-Haus Kempen ist ein bisschen wie das Miteinander in einer großen Familie. Vom Schulbesuch bis zur Freizeitgestaltung, vom gemeinsamen Kochen bis zum Wahrnehmen von Arztterminen unterstützen wir die Jugendlichen dabei, ihr Leben Schritt für Schritt in die eigenen Hände zu nehmen.

Verlässliche Tagesstruktur

Für unsere alltäglichen Abläufe bedeutet dies: Wir gestalten für all unsere Schützlinge eine feste Tagesstruktur, die geprägt ist durch Termine unterschiedlichster Art. Durch das Leben in dieser geregelten Tagesstruktur erfahren die Jugendlichen Verlässlichkeit und lernen ihrerseits, selbst Verbindlichkeiten einzuhalten. Dies ist für ihren Verselbstständigungsprozess enorm wichtig.

Ein typischer Tagesablauf im DRK JUMA-Haus Kempen beinhaltet beispielsweise, dass wir die Jugendlichen aufwecken und den Tag mit einem morgendlichen Sportprogramm beginnen. Wir nehmen alle Mahlzeiten - angefangen beim Frühstück - gemeinsam mit den Jugendlichen ein. Mittags oder abends gehört zudem das gemeinsame Kochen zum Tagesablauf. Alle Jugendlichen besuchen weiterhin eine Schule, sei es extern oder intern. Junge Geflüchtete beispielsweise, die noch keinen festen Schulplatz oder schulfrei haben, erhalten täglich Deutschunterricht im DRK JUMA-Haus Kempen.

Nachmittags ist Hausaufgabenzeit und - falls notwendig - Zeit für Termine mit Jugendämtern und Vormündern. Zusätzlich finden Gruppenangebote (für die Clearing- und Regelgruppen) statt. Und weil zu einem selbstständigen Leben auch Haushaltstätigkeiten gehören, übernehmen die Jugendlichen in ihren Wohngruppen entsprechende Dienste. Sie kümmern sich zum Beispiel um die Sauberkeit in ihren Wohngruppen-Küchen oder um die Mülltrennung. So lernen sie früh, Verantwortung zu übernehmen.

Hobbys und Freizeitgestaltung

Klar, dass auch Hobbys und Freizeitbeschäftigung der Jugendlichen nicht zu kurz kommen. Innerhalb des Jugendhauses stehen hierfür beispielsweise ein eigener Fitnessbereich, eine Lounge mit Videospielen, ein Kreativraum, ein kleiner Sportplatz sowie eine Fahrradwerkstatt bereit. Jeder unserer Schützlinge hat ein eigenes Fahrrad. Außerhalb der Einrichtung können die Jugendlichen zum Beispiel an den Trainings verschiedener Sportvereine teilnehmen, sei es Fußball, Basketball oder Volleyball. 

Pädagogische Betreuung - rund um die Uhr

Unser Team begleitet die Jugendlichen an jedem einzelnen Tag des Jahres und gewährleistet jede denkbare Unterstützung. Wir garantieren eine fürsorgliche Betreuung durch Fachpersonal, 24 Stunden am Tag, jeden Tag in der Woche - für eine bestmögliche Entwicklung unserer Schützlinge.

Traumapädagogik

Ein besonders wichtiges Thema für uns ist zudem die individuelle Traumaarbeit mit den Jugendlichen. Viele der jungen Geflüchteten haben eine lange Reise hinter sich, bei der sie bestimmte Verhaltensmuster erlernt haben. Wir arbeiten darauf hin, eine tägliche wertschätzende Begegnung mit unseren Schützlingen  herzustellen und alternative Verhaltensmuster zu etablieren. Dabei unterstützt uns eine Therapeutin aus Straelen. Dank dieser Kooperation können unsere Schützlinge auch kurzfristig Therapiestunden erhalten.